Tricorder, Hoverboard, Beamen - kennen wir alles aus Science-Fiction-Filmen. Forscher arbeiten daran, diese Visionen wahr werden zu lassen. Und sind inzwischen ziemlich nah dran.

Vitalfunktionen über eine Art Tricorder messen? Könnte bald Realität werden. Amerikanische Forscher arbeiten an einem Gerät, das zumindest die Vitalfunktionen schon mal checken kann. Also Körpertemperatur, Blutdruck, Atemfrequenz, Sauerstoffniveau, Blutzucker, Stoffwechsel und Puls. Marktreif ist das Mouthlab, wie die Forscher ihr Gerät getauft haben, noch nicht. Aber erste Tests mit 50 Probanden liefen schon mal vielversprechend.

Fortbewegung ohne Räder

Ein weiteres Gimmick, das den Puls von Science-Ficition-Fans ordentlich in Wallung bringt: das Hoverboard. Das schwebende Skateboard aus der "Zurück in die Zukunft"-Reihe funktioniert sogar. Allerdings nur auf einer speziell dafür präparierten Skateanlage. Also sobald es uns gelingt, magnetischen Asphalt zu produzieren, ist das skaten ohne Rollen kein Problem mehr. Die Frage ist nur, ob es dann noch genauso viel Spaß macht...

Das Hoverbike ist da schon wesentlich wahrscheinlicher. Das funktioniert nicht über Magnetismus, sondern mit Hilfe von Propellern. Ähnlich wie bei einer Drohne, eben nur in wesentlich größeren Dimensionen. Das Kickstarter-Projekt zur Entwicklung dieser Hoverbikes hat sich inzwischen das US-Militär unter den Nagel gerissen.

Beamen

Und dann wäre da ja noch der Traum vom Beamen. Zugegeben, der funktioniert bislang nur über eine Krücke - nämlich zwei Miteinander verbundenen 3D-Druckern. Der eine Printer scannt und zerstört das Objekt, der andere druckt es an einer andere Stelle wieder aus. Mit dem Transport von Teilchen durch Raum und Zeit hat das noch nicht wirklich etwas zu tun. Aber immerhin heißen die beiden Drucker Scotty. Das ist ja schon mal ein Anfang.