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Den Verbrennungsmotor durch Elektro ersetzen, Strom aus Wind statt Kohle - was bringen solche Klimaschutzmaßnahmen für die Menschen?

Eine volkswirtschaftliche Studie im Fachmagazin PNAS sagt: Mehr Gesundheit und die recht schnell. In ihrer Rechnung zeigen sie: Alle Maßnahmen, die zur Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels führen - wie konsequente E-Mobilität und erneuerbare Energien - führen zu weniger Abgasen und besserer Luft. Allein die USA könnten so in den nächsten 40 Jahren mehr als 160 Billionen US-Dollar einsparen, unter anderem durch gesündere Menschen und bessere Ernten.

Julia Polke, Wissensnachrichten
"Auf lange Sicht spart man mit Klimaschutzmaßnahmen Kosten. Dafür muss man aber jetzt schon investieren."

Erderhitzung führt zu Ernteausfällen und mehr Krankheiten

Für ihre Berechnungen nutzten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Daten vom Weltklimarat, mit denen sie soziale und wirtschaftliche Entwicklungen simulierten. Dabei kam auch heraus, dass ein weniger ehrgeiziges Ziel, das 3,6-Grad-Ziel bis zum Jahr 2100, zu Millionen vorzeitigen Todesfällen in den USA führen könnte, zu unzähligen Krankenhausaufenthalten, Arbeitsausfällen und dem Verlust von Millionen Tonnen an Ernte-Erträgen, vor allem bei Mais, Soja und Reis.