Und das treibt den Stromverbrauch nach oben. Der Kreditversicherer Allianz Trade schätzt, dass bis 2030 KI-Anwendung etwa 40 Prozent des Stroms in Rechenzentren verbrauchen werden. Aktuell liegt ihr Anteil schon bei 15 bis 20 Prozent.
Fachleute sagen, Rechenzentren werden damit zu einem strukturellen Treiber der Stromnachfrage. Die Analyse geht auch davon aus, dass sich die Zahl der Rechenzentren bis 2030 noch verdoppeln wird.
Wie sehr deren Stromhunger das Klima belastet, hängt stark vom Standort ab - und woher der Strom dort kommt. In Indien, Indonesien, Malaysia oder China entstehen pro Kilowattstunde Strom aktuell noch 500 bis 600 Gramm CO2. In den USA ist es ein bisschen weniger. In Norwegen und Schweden aber nur 30 Gramm. Das könnte ein Vorteil für Europa sein, wenn es um klimafreundliches KI-Wachstum geht.
