Spinnen können mit ihrem Hinterteil feine Seiden-Fäden herstellen und daraus ihre Netze bauen.

Forschende schreiben jetzt im Fachmagazin Science Advances, wann und wie das mit den Seiden-Fäden angefangen hat. Sie haben Gene analysiert und da kam raus: Das war wohl reiner Zufall. Vor mehr als 400 Millionen Jahren änderten sich die Gene von Spinnen plötzlich ziemlich stark, da gab es einen Fehler bei der Zellteilung. Und genau da entstanden dann die Grundlagen für die Seiden-Drüsen, die Spinnen mittlerweile haben.

Die Forschenden schreiben: Bei Pflanzen kommen solche bedeutenden Gen-Veränderungen (Whole Genome Duplication) öfter vor - bei Tieren sind sie ziemlich selten.