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Über Jahrtausende wurde aus Hanf Stoff gemacht, doch dann wurde die Nutzpflanze im letzten Jahrhundert erst durch Baumwolle und später durch synthetische Fasern fast komplett verdrängt.

Aber gerade nach drei ziemlich trockenen Sommern wäre Hanf reif für ein Comeback. Das ist das Ergebnis von Feldversuchen, die Forschende vom Leibniz-Institut in Potsdam auf Anbaugebieten in Brandenburg gemacht haben. Sie sagen, dass Hanf mit viel weniger Wasser auskommt als Baumwolle.

Bei gleicher Wassermenge produziert Hanf demnach sechsmal mehr Fasern als Baumwolle. Damit würde er sich auch für den Anbau an trockenen Standorten eignen. Außerdem kann man Hanf laut den Forschenden auch umweltfreundlicher schützen, etwa gegen Schädlinge und Pflanzenkrankheiten.