Dort leben ganze Gemeinschaften auf dem Wasser oder in Häusern auf sehr hohen Stelzen, weil sich der Wasserstand des Sees im Laufe des Jahres stark verändert.
Für viele Kinder dort wird der Schulbesuch seit einigen Monaten schwieriger. Weil Treibstoff wegen des Irankriegs immer teurer wird, können sich viele Familien den Schulweg per Boot nicht mehr leisten. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP haben einige Kinder schon die Schule verlassen. Sie arbeiten, um ihren Familien zu helfen, über die Runden zu kommen. Die anderen Kinder fahren eigenständig mit kleinen Motorbooten zu ihrer Schule und holen sich gegenseitig ab.
Kambodscha liegt in Südostasien. Es fehlt an Geld für Bildungs- und Sozialprogramme, deswegen ist das Land oft auf internationale Unterstützung angewiesen.
