Ein internationales Forschungsteam hat Satelliten-Aufnahmen aus den Jahren 2014 bis 2022 ausgewertet. Die Menge an Licht ist in diesem Zeitraum um 16 Prozent gewachsen - die Erdbevölkerung um etwa 10 Prozent.
Es gibt laut der Studie im Fachmagazin Nature allerdings große regionale Unterschiede. Vor allem in Asien wurden die Nächte heller - durch wachsende Städte und wachsende Wirtschaft, besonders in Teilen Indiens und Chinas.
In Europa ist die nächtliche Beleuchtung dagegen zurückgegangen. Die Forschenden führen das auf Maßnahmen für weniger Lichtverschmutzung und weniger Energieverbrauch zurück.
Zu viel künstliches Licht in der Nacht stört unter anderem Tiere wie Insekten und Meeresschildkröten und den menschlichen Schlaf.
Auch die Umstellung auf LEDs hat Einfluss, wenn sie für gezieltere und gedimmte Beleuchtung genutzt werden. Deutlich war auch der Einfluss von Lockdowns während Corona - weil es dadurch auch nachts weniger menschliche Aktivität draußen gab.
