Kein Land investiert so viel Geld in die Wissenschaft wie die USA. Aber sie könnten bald abgelöst werden: von China.

Das sagen US-Forschende im Fachmagazin Nature voraus. Sie haben sich angeguckt, welche Summen in den jeweiligen Ländern in die Forschung fließen. Das Team schreibt: Innerhalb von zehn Jahren sind die staatlichen Ausgaben in China in die Forschung um 90 Prozent gewachsen - in den USA dagegen nur um 12 Prozent. Noch investieren die USA mehr als China, aber das könnte sich in den nächsten zwei bis drei Jahren ändern.

In anderen Bereichen habe China die USA schon überholt: etwa, was Beiträge in großen Wissenschafts-Magazinen angeht. In den Naturwissenschaften und in der Gesundheit werde der Anteil von Publikationen aus China Ende des Jahres doppelt so hoch sein wie der aus den USA.