Atomwaffen testen, das machen Länder zum Beispiel unter Wasser oder in Bergen, sodass es wenig Auswirkungen auf uns Menschen hat - auf die Natur aber schon.

Zum Beispiel haben unterirdische Atomtest wohl den Berg Mantap im Nordosten von Nordkorea ziemlich instabil gemacht. Unter dem Berg hat die Regierung zwischen 2006 und 2017 sechs Nukleartests gemacht. Ein Forschungsteam aus China und Südkorea schreibt im Fachmagazin Science: Der letzte Atomtest hat in dem Berg ein heftiges Erdbeben ausgelöst. Dadurch ist der Berggipfel abgesackt und hat sich messbar verbreitert. Als die Atomtests losgingen, startete auch eine Serie von Tausenden kleineren Erdbeben, die immer stärker wurden - und zwar bis heute. In den 2.000 Jahren vor den Tests gab es dagegen kein Erdbeben in der Region. Die Forschenden sagen: Unter bestimmten geologischen Bedingungen können unterirdische Atomtests auch langfristig Folgen haben.

Nordkorea hat das Testgelände im Mantap-Berg zwar offiziell aufgegeben, es gibt aber noch welche an anderen Stellen.