Weniger Angst vor Spinnen dank Virtual Reality - das ist ein neuer Ansatz aus Österreich.
Ein Team der Uni Graz hat ein System entwickelt, mit dem Spinnenangst besonders gezielt und individuell behandelt werden könnte. Denn das System misst in Echtzeit die Hirnströme und die Herzfrequenz der Teilnehmenden und erkennt so, wie groß die Angst gerade ist. Dementsprechend zeigt das System über die VR-Brille kleinere oder größere Spinnen beziehungsweise nur eine oder mehrere. So kann die Konfrontation mit dem Angstobjekt gezielter reguliert werden, als wenn die Person es mit einer echten Spinne zu tun hat.
Für die breite Masse eignet sich diese VR-Behandlung aber noch nicht. Denn um die Hirnströme zu messen, müssen die Probanden eine spezielle Haube tragen. Sie anzulegen ist aufwändig und muss von geschultem Personal erledigt werden.
Spinnenangst gehört zu den häufigsten Phobien.
