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Bier und Chips sind eine beliebte Kombination abends auf der Couch. Mit dieser Kombi könnte aber auch was für die Umwelt getan werden.

Die BBC berichtet, dass eine britische Chips-Firma eine neue Technik entwickelt hat, mit der sie durch die Verknüpfung von Bier- und Chips-Produktion ihren CO2-Ausstoß um rund 70 Prozent reduzieren kann. Das Ganze geht so: Das CO2, das bei der der Biergärung in einer Brauerei entsteht, wird mit Kartoffelabfällen aus der Chips-Herstellung vermischt und so zu Dünger verarbeitet. Dieser Dünger kommt auf die britischen Felder, unterstützt also die Kartoffelernte des kommenden Jahres.

Dünger zu erzeugen, verursacht in der Regel viel klimaschädliches Kohlendioxid. Weil hier Bier- und Chips-Herstellung kombiniert werden, wird quasi eine Doppelfunktion erfüllt: Die CO2-Emissionen der Brauerei gelangen nicht in die Atmosphäre und auch das CO2 bei der Dünger-Herstellung wird gespart.

Das Projekt hat einen Zuschuss von der britischen Regierung bekommen und wurde von einem Start-up entwickelt. Dieses Jahr wurde der Dünger getestet. Nächstes Jahr will der Chips-Hersteller dann die nötigen Geräte für die Ernte 2022 installieren. Mit welcher Brauerei dann zusammengearbeitet wird, steht noch nicht fest.