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Autofahrerinnen und Autofahrern beschweren sich oft, dass sie von Fahrrädern auf der Straße ausgebremst werden.

Ob das stimmt, ist in einer US-Studie untersucht worden. Forschende haben in der Stadt Portland die Fahrgeschwindigkeit von PKW auf sechs Straßen untersucht - zu unterschiedlichen Tageszeiten, also auch in der Rush Hour. Dabei kam heraus, dass die motorisierten Fahrzeuge durch die Fahrräder pro Stunde im Schnitt eineinhalb Kilometer weniger voran kamen. Diese Einschränkung kann man in den Augen der Forschenden in der Praxis vernachlässigen. Demnach sei es auch unnötig, dass Autos Fahrräder überholen. In der Studie kam außerdem heraus, dass Radfahrende auf der Straße keinen Stau verursachen.

Die Forschenden hoffen, dass die Stadtverwaltungen Fahrräder nicht von Auto-Straßen verbannen. Besser wären zwar vom motorisierten Verkehr abgetrennte Radwege, aber das sei in den ohnehin schon dicht bebauten Städten nicht immer möglich.