Forschende der Uni Copenhagen haben Blutproben von Astronauten untersucht, die monatelang auf der internationalen Raumstation waren. Dabei kam raus: Im Weltall läuft die Verdauung anders ab, wahrscheinlich weil das Essen durch die fehlende Schwerkraft länger braucht, um durch den Darm zu wandern. Den Bakterien im Darm, die sich von Ballaststoffen ernähren, geht irgendwann das Futter aus und deshalb fangen sie an, Eiweiß zu verstoffwechseln. Dabei können auch stinkende Gase entstehen.
Um das zu verhindern, schlagen die dänischen Forschenden vor, dass die Astornauten ihre Ernährung anpassen: Mehr Ballaststoffe und fermentierte Kohlenhydrate. Dann haben die Darmbakterien auch im Weltall genug zu essen und müssen nicht auf Eiweiß zurückgreifen.
***
https://www.eurekalert.org/news-releases/1140136
