60 Prozent der Deutschen sprechen regelmäßig über ihr Sexleben. Allerdings lieber mit Freunden und Bekannten, als mit dem Partner. Worum geht es, wenn Jungs und Mädels sich untereinander über ihr Liebesleben unterhalten? Wieso fällt es uns so schwer, unseren Partner zur Rede zu stellen? Wie benutzt man die richtigen Vokabeln und wie geht Dirty Talk ohne Kaputtlachen?

Zwei von drei Deutschen reden offen über ihr Sexleben. Allerdings lieber mit Freunden und Bekannten als mit ihrem Partner. 2013 hat eine Umfrage der Datingplattform Parship ergeben, dass Frauen mit engen Freunden am liebsten über Zufriedenheit oder Unzufriedenheit in ihrem Sexleben sprechen und dass es bei Männern eher um erotische Wünsche und Fantasien geht.

Eine Beobachtung, die so ähnlich auch Flirtcoach Sophia Lierenfeld regelmäßig in ihren Seminaren macht:“ Meiner Erfahrung nach ist es so, dass Männer nicht so detailgenau sind wie Frauen.

"Frauen gehen eher ins Detail gehen wenn es darum geht, was genau passiert ist, also was der Mann gemacht hat und was ihr gefallen hat."
Flirtcoach Sophia Lierenfeld

Aber wieso tun wir uns so schwer, mit unserem Partner über Sex zu reden, wenn wir gegenüber Bekannten durchaus auskunftsfreudig sind? Einige Psychologen haben da eine Idee: Es sind die äußeren Einflüsse, von Werbung und Filmen beispielsweise, die uns unter Druck setzen. Wir haben dann das Gefühl, vieles wissen und können zu müssen, von dem wir im Grunde genommen aber gar nicht so viel Ahnung haben.