Marco Fiege ist Achterbahn-Junkie. Er liebt den Kick, die Geschwindigkeit, die Überwindung, die es manchmal kostet und den Adrenalin-Rausch. Als Rollercoaster-Fan hat er die USA für sich entdeckt. 600 Fahrten hat er schon hinter sich, aber die Sucht lässt nicht nach.

Marco Fiege muss durch halb Deutschland reisen, wenn er mal eine neue Achterbahn ausprobieren will. In den USA ist das nicht so, es gibt viel mehr Rollercoaster, die es auszuprobieren lohnt. Im April war Marco in Texas, um mit der "Titan" zu fahren. Diese Achterbahn ist so konzipiert, dass man auch mal ein paar Sekunden lang ohnmächtig wird.

Der Rollercoaster "Titan" in Texas

Vor ein paar Jahren ist Marco mit einem Kumpel in den Europa-Park gefahren und in die "Silver Star" eingestiegen - damals war sie die höchste Achterbahn in Europa. Bei Fahrtbeginn hatte Marco noch tierisch Angst und war nass geschwitzt, erzählt er. Er hatte so einen extremen Adrenalin-Kick von dieser Fahrt, dass er direkt am nächsten Tag in den Movie Park nach Rust gefahren ist, um wieder dieses Gefühl zu erleben.

"Meine Lieblingsbahn steht in Orlando im Sea World Park und heißt 'Manta'. Sie ist schön, gut zu fahren und eine fliegende Achterbahn. Die Sitze klappen um und im Superman-Style geht's über die Strecke."

Der Rollercoaster "Titan" in Texas ist die erste Achterbahn, die er in den USA bestiegen hat. Sie zählt für ihn zu den Klassikern und er reist immer wieder gerne dorthin. Bei einer seiner Fahrten hatte er auch die Idee, die Online-Plattform "Roller Coaster Junkies Germany" zu gründen, auf der er seitdem seine Eindrücke festhält.

"Wenn man in Amerika über einen Highway fährt, hat man gar keine Chance sie zu umgehen, irgendwann fährt man einem Park vorbei und sieht die dort stehen. Ich kann da nicht widerstehen."

Die angsteinflößendsten Achterbahnen der Welt