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Wenn wir an Ordnung denken, haben wir oft unser Umfeld im Blick. Doch auch unser Inneres kann aufgeräumt sein. In diesem Ausdruck steckt mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.

Auch wenn Aufräumen im ersten Moment spießig und langweilig klingt, es hilft uns bei der Organisation. Wenn wir Ordnung zu Hause schaffen, dann hilft das auch unserem Gehirn, weil wir weniger Reizen ausgesetzt sind, erklärt Verhaltenstherapeutin Dr. Main Huong Nguyen. "Das ist eine plausible Erklärung dafür, warum sich viele Menschen in einer aufgeräumten Umgebung besser fokussieren."

"Ein ordentlicher Raum reduziert visuelle Reize und damit die Menge an Informationen, die das Gehirn gleichzeitig verarbeiten muss."
Dr. Main Huong Nguyen

Bons, Kleidung, Teller, Formulare, Souvenirs: Je weniger solcher Dinge herumliegen, desto weniger schreit es uns an: "Kümmere dich um mich!" Kein "Staub mich ab!", kein "Räum mich weg!", kein "Hefte mich ein!", kein "Wasch mich!".

Weniger Kram, weniger To-dos

Je mehr herumliegt, desto mehr haben wir zu tun. Deshalb ist Ordnung ein Geschenk für unser Nervensystem. Wie können wir herausfinden, welcher Grad an Ordnung uns guttut? Welche Messinstrumente gibt es für das Ordnungsempfinden, und was sagt die Studienlage zum Thema Ordnung und Wohlbefinden? All das besprechen wir in dieser Folge von Achtsam.

Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter achtsam@deutschlandfunknova.de

Empfehlungen aus dem Beitrag:
  • Kondo, M. (2018). Das große Magic-Cleaning-Buch: Über das Glück des Aufräumens. Rowohlt Verlag GmbH.
Shownotes
Ordnung schaffen
Warum Aufräumen guttut
vom 22. Juli 2026
Moderation: 
Dr. Main Huong Nguyen und Diane Hielscher
  • Geleitete Meditation: Reflexionsübung, um gut mit dem Aufräumen starten zu können
Quellen aus der Folge: