Vor allem an den Polkappen der Erde ist der Klimawandel deutlich zu spüren. Auch in der Antarktis schmilzt das Eis. Dort sind in den riesigen Eismassen etwa 70 Prozent des Süßwassers der Erde eingefroren.

Sieben Nationen haben bis 1946 Gebietsansprüche an die Antarktis gestellt. Seit 1961 ist klar: So richtig gehört die Antarktis niemandem. Das regelt der Antarktisvertrag. Die internationale Übereinkunft lässt die Gebietsansprüche absichtlich offen. Stattdessen regelt sie, dass das Gebiet zwischen 60 und 90 Grad südlicher Breite nur für friedliche Zwecke und zur wissenschaftlichen Forschung genutzt werden darf.

Ureinwohner, Dörfer oder Städte gibt es dort keine. Nur Forschungsstationen. Davon allerdings inzwischen weit über 70. Eine davon, die ukrainische Antarktisstation Wernadski, darf unser DRadio Wissen Tapfertyp besuchen. Der- oder diejenige kann dann hautnah erleben, wie so der Forscheralltag aussieht.

Vulkane im Eis

Anders als in der Arktis ist unter der Antarktis kein Wasser, sondern Land. Deshalb gibt es in der Antarktis Vulkane im Eis. Der größte von ihnen ist der Mount Erebus, 3794 Meter hoch und immer noch aktiv. Die Temperaturen dort liegen zwischen -50 und -20 Grad Celsius. In dieser lebensfeindlichen Umgebung testet zum Beispiel die Nasa ihre Mars-Rover.

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