Bei den internationalen Army Games in Russland und Kasachstan messen Armeen aus China, Venezuela oder Griechenland, wer die schnellsten Panzer, die besten Fallschirmspringer oder Feldküchen hat.

Eröffnet wurden die Army Games mit Panzerballet und Standardtänzen. Auf der Tribüne wurde das von grimmig dreinschauenden alten Männern in Uniform verfolgt. Eines der Wettkampfhighlights ist der Panzer-Biathlon. Die meisten Mannschaften gehen mit dem T72 auf den Parcours: Die Mannschaften fahren durch Wasser, Schlamm, müssen Steigungen überwinden und Hindernissen ausweichen. Nach jeder Runde muss ein bestimmtes Ziel mit scharfer Munition beschossen werden. Insgesamt fahren die Mannschaften dreimal den Parcours ab.

Insgesamt gibt es 23 Disziplinen, bei denen Soldaten sich mit ihren Diensthunden messen, um die Wette Fallschirmspringen, Tauchen oder Hubschraubmanöver fliegen. Dabei können die Armeen feststellen, wer am besten in bestimmten Bereichen aufgestellt ist. Daneben gibt es auch eine etwas weniger kriegerische Disziplin: Feldköche kochen Drei-Gänge-Menüs um die Wette. Gestestet werden anschließend: Konsistenz, Farbe, Geschmack, Geruch und ästhetische Gestaltung. Vor allem aber sind die Army Games eine riesige Werbe- und Rekrutierungsshow, die Russland inszeniert.

Eingeladen zu den Army Games waren 47 Länder, unter anderem die USA. Bei den Wettkämpfen treten 19 Länder gegeneinander an. Dabei sind viele ehemalige Sowjet-Republiken, China, Angola, Ägypten, Venezuela und Nato-Mitglied Griechenland.

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