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Matthias Schweighöfer dreht seine Filme eigentlich gerne selbst. Jetzt hat er sich allerdings einen Ausflug nach Hollywood gegönnt - als Schauspieler. In Eine Stunde Film erzählt er von seinem Job als Comic-Relief-Lieferant in Zack Snyders neuer Zombie-Horror-Postapocalypsen-Action-Komödie "Army of The Dead".

"What A Man", "Schlussmacher", "Vaterfreuden", "Der Nanny", dazu "Der geilste Tag" und "100 Dinge" – Matthias Schweighöfer hat viele seiner letzten Filme selbst gemacht, gerne auch mit Florian David Fitz zusammen. Als erprobtes Komödien-Team liefern die beiden bestens funktionierender Leinwand-Massenware.

Schweighöfer unter Zombies

Jetzt war aber offenbar mal wieder Zeit für was Neues - oder Altes, wie man es nimmt. In seinem aktuellen Film führt Schweighöfer jedenfalls weder Regie, noch hat er das Drehbuch geschrieben, noch produziert. Nein, er hat einfach mal nur gespielt. Und zwar in Hollywood, unter der Regie von Blockbuster-Macher Zack Snyder ("300", "Watchmen", "Batman vs. Superman", "Justice League").

In seinem Film "Army of the Dead" spielt Matthias Schweighöfer den deutschen Safe-Knacker Dieter, der in einem Ocean's-Eleven-mäßigen Team rund um den muskelbepackten Scott (Dave Bautista) einen prallvollen Tresor in einem Casino in Las Vegas knacken soll.

"Das ist schon irre zu sehen, wie Zack Snyder seine Filme macht, wie der seine Visionen kreiert."
Matthias Schweighöfer, Schauspieler

Die gute Nachricht: Das Hotel steht vollkommen leer, es gibt keinerlei Wachpersonal. Die schlechte Nachricht: Las Vegas ist eingemauert, und innerhalb der Mauern treiben Tausende von Zombies ihr Unwesen. Über diese Hollywood-Mission und was er dabei gelernt hat, erzählt Matthias Schweighöfer im Eine-Stunde-Film-Interview.

Neuer Serien-Stoff

Eine-Stunde-Film-Reporterin Anna Wollner hat sich für uns außerdem "Underground Railroad" angeguckt, die erste Serie von Moonlight-Regisseur Barry Jenkins. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Pulitzer-Preis-Gewinner Colson Whitehead – ein historischer Stoff über die Sklaverei in den USA und ein junges Pärchen, das versucht, vor ihr zu fliehen.

Auch neu ist die Serie "Halston". Ewan McGregor spielt darin den US-Modedesigner Halston. Der war in den 60ern und 70ern berühmt, stand aber immer im Schatten von Legenden wie Lagerfeld, Saint-Laurent, Dior, Armani oder Versace. Irgendwie wollte er immer dazugehören, heute genießt er immerhin so viel Kultstatus, dass ihm die Ehre einer Serie zuteilwird.