Grade jetzt, wenn es kälter wird, sehen wir schon mal mehr Spinnen im Haus. Aber auch sonst kreucht und fleucht es in der Wohnung. Am meisten aber im Erdgeschoss.

Gut, erster Stock ist für manche Insekten und Spinnen auch noch ok.
Aber, das haben Forscher in den USA herausgefunden, je höher das Stockwerk, desto weniger Insekten und Spinnen. Demnach ist die Artenvielfalt im Erdgeschoss am größten.

Neben den Arten, die wir mit bloßem Auge sehen, gibt es aber noch ein ganzes Heer an Mikroorganismen und Bakterien, die unsere Wohnung besiedeln. Sie kommen meist mit den Insekten gemeinsam durch die Ritzen, offenen Türen und Fenster.

Artenvielfalt gut fürs Immunsystem

Jetzt nicht ekeln: Die Mitbewohner sind alle gut für uns. Die unterschiedlichen Bakterien, Viren und Pilze trainieren unser Immunsystem. Je mehr davon bei uns zu Hause leben, desto besser für unsere Gesundheit. Je mehr ihr versucht, euch von der Natur abzuschotten, desto schlechter für euch.

Wer allerdings versucht, mit harten Mitteln den Tieren auf den Pelz zu rücken, kann sich das Geld sparen: Desinfektions- oder Insektenmittel ist Spinnen beispielsweise ziemlich egal. Heißt im Umkehrschluss aber nicht unbedingt: Nur weil jemand nicht so ordentlich ist und dauernd putzt, hat er mehr Tiere zu Hause. Die entscheiden wirklich mehr nach der Barrierefreiheit der Wohnung.