Nichts neues: gefälschte Mails im Netz. Aber sie funktionieren immer noch. Gerade um die Feiertage verschicken Kriminelle E-Mails, die verdammt echt aussehen. Bloß nicht auf den Link klicken.

Vermutlich habt ihr vor Weihnachten online Geschenke bestellt. Rund um die Feiertage kommen dann E-Mails von Amazon, Ebay und so weiter. Dann melden sich noch Paypal oder andere Online-Bezahldienste mit E-Mails, dass gerade Geld geflossen ist. Es kommen also recht viele solcher E-Mails rein. Das ist gut für Kriminelle - denn da lässt sich leicht eine Betrugsmail untermischen.

Mit Phishing-Mails an private Daten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt vor Betrugsmails. Davon seien aktuell wieder viele im Netz unterwegs. Die Kriminellen versuchen so, private Daten zu klauen: Passwörter, Zugangsdaten oder auch Kreditkartennummern. Jedes Jahr entstehen fast 800 Million Euro Schaden durch Betrugsmails, sagt das Institut für Wirtschaftsforschung.

Eigentlich sind Phishing-Mails nichts neues, aber die Kriminellen werden immer besser. Das Logo der eigenen Bank oder des Online-Bezahldienstes findet sich in der E-Mail. Man wird per Namen angesprochen. Außerdem sind die Texte immer besser formuliert.

Da kann man schon einmal aus Versehen klicken. Doch so installiert sich Schadsoftware auf dem Rechner, die Passwörter auslesen. Oder man wird auf eine Seite mit Login-Feldern weitergeleitet. Hier ist es sinnvoll, auf die Adresszeile im Browser zu achten. Banken zum Beispiel arbeiten mit verschlüsselten Seiten - erkennbar an einem kleinen Schloss-Symbol. Aber selbst wenn man sehr vorsichtig ist, können Kriminelle per E-Mail bewusst den Nutzern Viren unterjubeln.

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