Wintersemester is coming - eine halbe Million Erstsemester beginnt ihr Studium, aber bezahlbare Wohnungen sind in vielen Städten knapp. Besonders schlecht sieht es in Großstädten wie in Köln, Frankfurt, Hamburg, München und mittlerweile auch in Berlin aus. Problematisch sind aber auch die klassischen Studentenstädte wie Freiburg, Marburg, Heidelberg oder Aachen.

In Deutschland zahlen Studenten, die im Wohnheim eines Studentenwerks leben, ungefähr 230 Euro, wer eine Wohnung oder eine WG gefunden hat, noch mehr: Hier werden im Schnitt 300 Euro fällig. In beliebten Studentenstädten wohnen Studenten noch teurer. In Köln liegt der Durchschnitt bei fast 350 Euro - und je nach Stadtviertel liegt die Miete noch höher.

Entspanntes Studieren im Osten und im Ruhrgebiet

Uni-Städte, in denen es billige Wohnungen gibt, sind mittlerweile rar. Relativ günstig studiert es sich noch in einigen Gegenden Ostdeutschlands und im Ruhrgebiet.

"Entspannter sieht es zum Beispiel in Magdeburg, Halle aus, Greifswald ist teurer geworden, Dresden zieht auch an, Leipzig ist auch nicht mehr so billig, geht aber noch, preiswert sind auch einige Städte im Ruhrgebiet, wo es genügend Wohnraum gibt."
Achim Meyer auf der Heyde, Chef des Deutschen Studentenwerks

Und was ist mit der Alternative Studentenheim? So einfach ist das auch nicht. So kommen in Köln auf jeden Platz in einem Wohnheim über 15 Anwärter. Was Studenten jetzt tun können? So schnell wie möglich anfangen zu suchen und in manchen Uni-Städten gibt es auch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel bei Familien oder alten Leuten. Als Gegenleistung mähen Studenten dann den Rasen oder helfen bei den Hausaufgaben.