Bianca hat jahrelang zahlreiche Männer gedatet. In Eine Stunde Liebe erzählt sie, was es ihr gebracht hat: reichlich Selbstbewusstsein und Gemeinheiten. Außerdem erzählt Cleo im Liebestagebuch von ihrer offenen Beziehung in Corona-Zeiten und ihrer Vorfreude auf echte Dates.

Sie hat viel Sex gehabt. Eine Stunde Liebe-Hörerin Bianca, (Name geändert), 23, hat drei Jahre lang über Apps und Social Media Jungs kontaktet und gedatet. Sie sagt: Das hat sie selbstbewusster, aber auch etwas egoistisch gemacht.

"Es war auch ein Spiel: Ach, den hier kann ich auch noch haben!"
Bianca (Name geändert), 23, Eine Stunde Liebe-Hörerin über ihre Dating-Jahre

So hat sie alte Freundschaften nicht mehr gepflegt und einige Männer auch geghostet.

"Ich habe gelernt, dass man sich selbst braucht, um glücklich zu sein."
Bianca (Name geändert), 23, Eine Stunde Liebe-Hörerin über ihre Dating-Jahre

In Eine Stunde Liebe erzählt sie, was diese intensive Ausprobierzeit mit ihrer Schulzeit zu tun hat – und was sie bei den Dates über sich und ihre Sexualität erfahren hat.

Bemitleidet und abgewertet

Für ihre Lebensweise und den selbstbewussten Umgang mit ihrer Sexualität wurde sie oft abgewertet. Vor allem Männer haben ihr beleidigende Sprüche gedrückt, einige Frauen haben sie bemitleidet.

"Gerade Männer haben mich oft und schnell als Schlampe bezeichnet."
Bianca (Name geändert), 23, Eine Stunde Liebe-Hörerin über ihre Dating-Jahre

Bianca möchte ihre Dating-Jahre nicht missen, würde aber aus heutiger Sicht ein paar Dinge anders machen.

Im Liebestagebuch erzählt Cleo (Name geändert) von ihrer offenen Beziehung in Zeiten von Corona. Von Sexting hält sie nichts. Sie freut sich auf echte Dates nach der Corona-Krise.

"Roman und ich verbringen das Homeoffice zusammen. Und da haben wir auch mal Sex in der Kaffeepause."
Cleo (Name geändert) im Liebestagebuch über ihre Beziehung zu Roman.