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Die 26-jährige Deutsch-Russin Izy tingelt als Jazzpianistin durch Berlin und fühlt sich zerrissen zwischen ihren jüdisch geprägten russischen Wurzeln und ihrem Leben in Deutschland. Kat Kaufmanns Debütroman "Superposition" ist das perfekte Buch für den Moment, wenn du dich fragst, wann das richtige Leben anfängt.

Izy heißt eigentlich Izadora Lewin. Ihr geht es nicht gut. Ihr Leben wabert vor sich hin zwischen Auftritten als Jazzpianistin, Partys, Timur und ihrer Oma Ella. Timur scheint Izy, ihre Gedanken und Sehnsüchte, wie ein Gravitationspunkt anzuziehen.

"Sie verstehen sich blind: im Bett, bei Gesprächen, beim Trinken, in ihren Träumen, ja, sogar wenn sie nur miteinander schweigen, verstehen sie sich. Und trotzdem sind sie kein Paar. Izy liebt Timur. Jedes Haar, jedes Wort, wie er spricht, wie er riecht, was er macht, wenn er lacht, wie er sie anfasst."
Lydia Herms, Deutschlandfunk-Nova-Buchrezensentin

Timur ist für Izy Heimat, Tundra, Steppe, Zuhause. Seine Familie ist wie ihre jüdisch geprägt und aus Russland nach Deutschland emigriert. Nur ist er für sie oft nicht erreichbar. Er lebt in einer festen Beziehung mit Astrid. Und Izy verbringt viel Zeit mit Warten. Bis plötzlich ein Irrer in der Berliner S-Bahn Schicksal spielt und Izy zwischen Leben und Tod hängt.

"Superposition beschreibt in der Physik die Überlagerung von Kräften oder Wellen, und je nach dem wie die zu einander stehen, verstärken sie sich - oder löschen sich aus… Besser ließe sich die 'Beziehung' von Izy und Timur nicht beschreiben."
Lydia Herms, Deutschlandfunk-Nova-Buchrezensentin

Ekaterina "Kat" Kaufmann wurde 1981 in Leningrad geboren. Sie ist eine deutsch-russische Film- und Theaterkomponistin und Schriftstellerin. Anfang der 1990er-Jahre emigrierte ihre Familie nach Deutschland. 2015 erschien ihr Debütroman "Superposition", der im gleichen Jahr mit dem "Aspekte"-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Der Roman erschien im Hoffmann und Campe Verlag und ist 272 Seiten lang.