Stress und Arbeitsbelastung macht die Menschen krank und kranke Menschen können nicht gut arbeiten. Unternehmen stellen deshalb Feel-Good-Manager ein, damit es erst gar nicht so weit kommt.

Ingrid Kadisch bildet Feel-Good-Managerinnen und Manager aus. Voraussetzung für den Job ist ein Hochschulstudium in Psychologie, Kultur-, Freizeit- oder Gesundheitswissenschaften. Feel-Good-Manager sollten kommunikativ und konfliktfähig sein. Von Vorteil ist, wenn die Interessenten bereits eine Form der Coachingausbildung absolviert haben.

"In den Medien wird häufig der Feel-Good-Manager oft als Bespaßer dargestellt. So verstehe ich aber das Berufsbild nicht."
Ingrid Kadisch, Ausbilderin von Feel-Good-Managern

In Deutschland gibt nach Einschätzung von Ingrid Kadisch ungefähr 60 Feel-Good-Manager. Die meisten seien aber vor allem in Start-up-Unternehmen tätig. Gerade junge Unternehmen, die mit ihren Mitarbeitern anders umgehen wollen als "die eingefahrenen". Sie wollten von vorneherein dafür sorgen, dass im Unternehmen eine angenehme Atmosphäre herrscht, erklärt Ingrid Kadisch.

"Das Thema Wertschätzung ist bei uns im Fokus."
Ingrid Kadisch, Ausbilderin von Feel-Good-Managern

In erster Linie müsse es aber den Führungskräften gut gehen, sagt Ingrid Kadisch. Und vor allem müssten "die Führungskräfte ein ernsthaftes und glaubhaftes Interesse haben, nicht nur den Krankenstand zu senken, sondern auch die Unternehmenskultur zu befördern."

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