Moderatorin Daniela Tepper trifft einen Überraschungsgast. Ralf Hermann ist Direktor des Deutsches Sandmuseums. Dort dokumentiert und archiviert er verschiedene Sandsorten.

Im heutigen Blind Date hat Moderatorin Daniela Tepper viel gelernt. Sie hat erfahren, dass es singenden Sand gibt. Sanddünen in den Wüsten können weithin hörbare Klänge erzeugen. Singender Sand ist etwas untertrieben. Diejenigen, die diese Sounds schon einmal wahrgenommen haben, sprechen eher von rollendem Donner oder galoppierenden Pferden.

"Es fing alles damit an, dass ich Schlangen im südlichen Afrika gefangen habe. Die Schlangen sollten auf ihrem natürlichen Bodengrund leben, also hab ich mir verschiedene Sande besorgt."
Ralf Hermann, Direktor des Deutschen Sandmuseums

Im Deutschen Sandmuseum werden zum einen Sanduhren ausgestellt, zum anderen lose Sande gesammelt und dokumentiert. Ralf Hermann hat die größte Sandsammlung der Welt, er lagert rund 45.000 Sandproben in seinem Haus. Im Sandmuseum sind hingegen nur ein paar Hundert Sandsorten ausgestellt. Einmal im Jahr trifft er sich mit anderen Sandliebhabern zum Internationalen Sandtausch-Tag.

"Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit der Kulturhistorik des Sandes. Wir zeigen, was wir für Sand in der Industrie haben, aber auch in der Kunst. Wir haben ganz viel Sand in unserem Alltag und auch in unserem Sprachgebrauch."