Patrick Schmidt gehört zum Verein "Wilde Zockerei". Dessen Mitglieder spielen gern. Viel. Lang. Und wild. Und zwar alles, was nicht am Computer stattfindet.

Wer Mitspieler zum Brettspielen sucht, wer neue Brettspiele entdecken oder seine Tricks bei beliebten Klassikern weitergeben will, der ist bei den Wilden Zockern genau richtig.

"Gemeinsam nette Menschen kennenlernen, Spaß in gemütlicher Runde haben und dabei zocken, zocken, zocken."

Den Verein haben die Spielverrückten vor zwei Jahren gegründet, um dem Ganzen einen offiziellen Rahmen zu geben. Ungefähr 50 Mitglieder sind es bisher. Gemeinsam besuchen sie die Spielemesse in Essen. Und treten als offizieller Veranstalter für Brettspiel-Turniere und Meisterschaften auf.

Spielen, bis der Arzt kommt

Fast 800 bis 1000 Neuerscheinungen gebe es jedes Jahr auf dem Markt, erzählt Patrick. In ein paar Jahren wird man nur noch ein paar davon kennen.

"Aktuell greifen wir auf einen Fundus von etwa 500 Spielen zurück."
Patrick Schmidt, Brettspiel-Freak

Treffpunkt ist das Spielecafé in Bonn, wo sie regelmäßig zusammenkommen. Praktisch: Das Spieleregal ist schon da.