Seit Wochen läuft nun schon die Suche nach der Boeing 777 der Malaysia Airlines. Auch die neueste Spur hat sich jetzt als Enttäuschung herausgestellt.

Vor mittlerweile über drei Wochen ist das Flugzeug mit 239 Menschen an Bord irgendwo auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking einfach verschwunden. Bis heute weiß keiner so richtig, warum oder wenigstens wo. Gestern gab es dann wieder Meldungen von angeblichen Trümmerteilen des Flugs MH370. Die australische Seesicherheitsbehörde AMSA hat nun aber klargestellt, dass es sich bei den vermeintlichen Wrackteilen nur um Fischerausrüstung und ganz normalen Müll handelt.

"Soweit ich von heute morgen weiß, gab es keine einzelnen Trümmer, die mit dem Flug in Verbindung standen."
Navy-Offizier Peter Leavy

Von Tag zu Tag wird es unwahrscheinlicher, die Maschine je zu finden, erklärt Kerstin Ruskowski aus der Nachrichtenredaktion. Die verschiedenen Strömungsrichtungen und Wirbel im Indischen Ozean machen es schwer zu berechnen, in welche Richtung die Wrackteile vom Absturzort aus gedriftet sein könnten. Und der Absturzort selbst ist ja nicht mal bekannt: Am Freitag erst wurde das Suchgebiet wieder um über 1000 km verlegt, sage und schreibe 319.000 Quadratkilometer groß ist es.

Wie lange hält die Black Box durch?

Auch die Blackbox wird wohl nicht mehr lange durchhalten. Flugschreiber sollen etwa 30 Tage lang funken - und die laufen aber schon am 7. April ab.

"Meiner Erfahrung nach funken sie länger. Ich denke, 45 Tage ist eine realistische Erwartung."
US-Marinespezialisten Mark Matthews laut "Perth Now"

Experten meinen, dass das Funksignal meist noch etwas länger anhält - trotzdem wird die Zeit knapp. Um die Suche voranzutreiben, schicken die USA jetzt einen Blackbox-Detektor und eine unbemannte Unterwasser-Drohne nach Australien.