Ihr wollt es euren Gegnern mal so richtig zeigen - und ein für alle Mal klarstellen, wer in der Schlossallee das Sagen hat? Jetzt gibt es die ultimativen Profitipps von Ita Hoffmann. Sie vertritt Deutschland bei der Monopoly-WM

Voll das Brett(spiel) - Monopoly. Gerade ist der Spieleklassiker 80 Jahre alt geworden und genauso lange hat es gedauert, bis Deutschland bei der Monopoly-WM von einer Frau vertreten wird. Aber in diesem Jahr ist es so weit: Die 25-jährige Ita Hoffmann tritt in ein paar Tagen im asiatischen Zockerparadies Macao gegen 39 andere Spieler an.

Glück ist nicht alles

Vorbereitung ist natürlich auch bei dieser WM alles. Ita Hoffmann zockt täglich am Brett, momentan sind ihre Sparringspartner ein zweimaliger und ein dreimaliger deutscher Meister, außerdem ihr Freund. Vor dem WM-Turnier in China will sie noch möglichst viele Partien spielen, damit sie Strategien ausprobieren kann. Eines steht für Ita Hoffmann in jedem Fall fest: Monopoly ist kein reines Glückspiel. Sie spricht von 60 Prozent Glück und zu 40 Prozent Strategie. Und sie hat auch ein paar Tipps rausgerückt:

"Immer wenn ihr auf eine Straße kommt, die noch frei ist - kaufen!"
Ita Hoffmann, vertritt Deutschland bei der Monopoly-WM

Ganz wichtig ist aus ihrer Sicht noch etwas anderes: Keine Hotels bauen, denn die lohnen sich nicht, sagt sie. Der Profitipp: Die eigenen Straßen bis zum dritten Haus bebauen, dann ist der Verlust für den Gegner schon so hoch, dass es richtig wehtut, falls er mal bei euch vorbeischaut - und ihr habt vergleichsweise niedrige eigenen Kosten. Dazu kommt: Es ist nur eine bestimmte Anzahl von Häusern vorhanden, sind die verbaut, dann darf man laut Monopoly-Originalregeln nicht weiter bauen.

Und das Thema Bargeld? Hier hat Ita als gelernte Kauffrau für Bürokommunikation eine Faustregel: Immer so viel Geld liquide haben, dass man ein Mal bei der Konkurrenz absteigen kann. Nicht mehr! Dann solltet ihr aus Sicht der WM-Teilnehmerin darauf hoffen, dass möglichst bald irgendjemand bei euch auf einer Straße landet - und die Kohle so wieder reinkommt.