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Der Corona-Ausnahmezustand dauert jetzt schon ein Jahr. Gerade für Singles ist das hart: Was ist mit Nähe, Sex und Zärtlichkeit? Ist es zumutbar, über Monate auf Intimität mit anderen Menschen zu verzichten? Während einige ganz auf Dates verzichten, treffen andere weiterhin Menschen – für Zweisamkeit und/oder Sex. Eine Stunde Liebe gibt Tipps, wie Treffen zumindest etwas "coronasafer" laufen können, auch wenn es keine absolute Sicherheit gibt.

Ob man in der aktuellen Situation noch Dates zuhause oder an anderen Orten trifft, ist eine höchstpersönliche Entscheidung, sagt der Sozialpädagoge Christoph Klaes. Er leitet den Checkpoint Köln, ein Test- und Beratungszentrum für sexuelle Gesundheit der Aidshilfe. Klaes hat mit seinem Team in einer Broschüre "Corona-Sex-Hacks" zusammengestellt.

"Hilfreich ist auf jeden Fall eine Reduktion auf wenige Sexualpartnerinnen oder -partner."
Christoph Klaes, Leiter Checkpoint Köln

Für die Tipps mussten Klaes und sein Team auch Kritik einstecken. Letztlich würde Sexualität aber so oder so stattfinden, sagt er. Wirklich coronasafe Alternativen sind nur Video- und Telefoncalls oder Sexting.

"Knutschen ist leider besonders problematisch. Aber es gibt Stellungen, wo eine FFP2-Maske nicht stört. Ansonsten wichtig: Lüften und Hände waschen."
Christoph Klaes, Leiter Checkpoint Köln

Per WhatsApp-Audio erzählen Menschen aus der Eine-Stunde-Liebe-Community, wie sie persönlich momentan mit Dates umgehen, warum sie darauf verzichten oder wie Treffen derzeit aussehen.

Im Liebestagebuch erzählt Emma (Name geändert), dass sie ihr Online-Date ziemlich geflasht hat. Und wie sie ihm genau das verraten hat.