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Das Coronavirus sorgt bei vielen Menschen für Angst und Verunsicherung. Dazu tragen auch Nachrichten bei, sagen die Macher der Deutschen Angst-Hilfe - und wollen deshalb mit ihren "Angstfrei-News" gegensteuern.

Wir leben zurzeit in einer Ausnahmesituation: Die sozialen Kontakte sind heruntergefahren, das Leben spielt sich auf wenigen Quadratmetern ab, das Coronavirus bestimmt den Alltag. Für Menschen, die schon vor dem Coronavirus mit ihrer psychischen Verfassung zu kämpfen hatten, sind es schwere Zeiten - und auch für andere Menschen bedeutet das Coronavirus zum Teil: Angst und Verunsicherung.

Die Deutsche Angst-Hilfe aus München will mit ihren Angstfrei-News dagegen halten: ein Onlineangebot, zweimal am Tag aktualisiert, das in Sprache und Auswahl der Nachrichten darauf achtet, die Nutzerinnen und Nutzer zwar umfassend zu informieren - damit aber Sicherheit zu geben und keine Ängste auszulösen. Christian Zottl von der Deutschen Angst-Hilfe stellt uns das Angebot in "Eine Stunde Was mit Medien" vor.

Das Grimme-Institut hat die Shortlist für den Grimme Online Award veröffentlicht. Herr Pähler und Dennis Horn werfen einen Blick auf die Nominierten - und auf die Frage, wie es um den Ideenreichtum im digitalen Journalismus steht.

Chinas Medienstrategie: Twitter statt Auslandsrundfunk

Außerdem analysieren wir in dieser Ausgabe Chinas Medienstrategie fürs Ausland. Während Russland auf Russia Today als Auslandsrundfunk setzt, schickt China seine Diplomaten zu Twitter: Sie betreiben Propaganda auf einer Plattform, die in China selbst gesperrt ist. Warum geht China diesen Weg? - und welche Rolle spielt "Radio China International", also der Auslandsrundfunk Chinas, in diesem Spiel überhaupt noch?

"Eine Stunde Was mit Medien" gibt es auch als Podcast. Abonniert die Sendung via iTunes oder RSS-Feed. Mit unseren Moderatoren Daniel Fiene und Herr Pähler könnt ihr auch über Twitter kommunizieren.