Fast aus dem Nichts tauchte RÜFÜS auf. Die Band aus Australien macht Dance Music - verdammt erfolgreich. James Hunt und Tyrone Lindqvist sind im Studio bei DRadio Wissen. Sie erzählen über ihre Musik und wie sie in Berlin an ihrem zweiten Album gewerkelt haben. Dabei haben sie Freunde gefunden, mussten aber auch die Lautstärke etwas pegeln.

RÜFÜS: das sind Tyrone Lindqvist, Jon George und James Hunt. Die Band aus Australien hat nach dem dem Debütalbum "Atlas" jetzt "Bloom" vorgelegt. Seit 2010 machen die drei Musik. Beide Alben waren an der Spitze der australischen Charts. Zurzeit tourt die Band für drei Monate quer durch Europa.

An ihrem zweiten Album haben sie teilweise auch in Berlin gearbeitet. 2013 hatten sie dort gespielt und direkt einen Draht zu der Stadt gefunden. Um an ihrem zweiten Album zu arbeiten, mieteten sie eine Wohnung in Berlin und legten los. In den ersten Tagen gab es etwas Ärger mit den Nachbarn. Danach drehten sie die Lautstärke runter und setzten mehr auf Kopfhörer. Unterwegs zu sein, um an ihrer Musik zu basteln, ist eine wichtige Sache für RÜFÜS. Unterwegs findet die Band neue Inspirationen und Impulse.

"Das Schöne an unserer Art zu Arbeiten ist, dass wir auch unterwegs arbeiten können."

In Sydney, ihrer Heimatstadt, leben ihre Freunde, die Familie, auch ihre Freundinnen. Der Song "Like an Animal" vom aktuellen Album beschreibt die Sehnsucht und das Verlangen nach Menschen, die einem wichtig sind im Leben. Auch das Vermissen ist Teil des Umherreisens. RÜFÜS ist wichtig, dass sie Spaß haben bei der Arbeit. Auch im Studio. Erzwingen lässt sich das nicht, aber sie achten darauf.

Und der merkwürdige Bandname? Klingt auch eher nach Spaß. Die Umlaute fanden sie einfach schön exotisch. Eine bestimmte Bedeutung hat der Name eigentlich nicht, aber für RÜFÜS schon. Für die Band klingt der Name nach einer schönen fernen Insel, nach einem fernen Ziel.