• Abonnieren
  • Spotify
  • iTunes
  • Google

Der Lockdown zu Weihnachten ist eins der vielen Dinge, die zurzeit belastend sind. Da fällt es umso schwerer, dankbar zu sein. Wie wir es trotzdem schaffen, und warum wir Dankbarkeit jetzt umso nötiger brauchen – darum geht es in dieser Ab 21.

Yulice arbeitet im Krankenhaus und ist besonders dankbar, gesund zu sein. "Da bekommt man jeden Tag vor Augen geführt, was alles gar nicht so selbstverständlich ist, was wir für selbstverständlich nehmen", sagt die Sozialarbeiterin.

"Ich versuche mir immer vor Augen zu führen, was es für kleine Dinge gibt, für die ich dankbar sein kann."
Yulice

Dankbarkeit ist für Clemens ein wichtiger Schlüssel zum Glücklichsein. Wie viele Gründe es gibt, dankbar zu sein, merkt der Filmemacher aber erst, als er auf eine große Reise geht. Seitdem ist es Clemens wichtig, jeden Tag mit Dankbarkeit zu beginnen und auch zu beenden.

Dankbarkeit macht glücklich

Dankbarkeit hebt unser Glücksgefühl langfristig an, sagt die Psychologin Nathalie Marcinkowski. Darüber hinaus ist die Wertschätzung ein positives Gefühl, das uns auch dann zugänglich ist, wenn wir schlecht gelaunt sind. Im Podcast gibt die Psychologin Tipps, wie wir uns trotz stressiger Zeiten in Dankbarkeit üben können.

Wissenswertes zu Dankbarkeit

  • Dankbarkeit macht uns gesund – und zwar mental und körperlich: Amerikanische Forscher haben in einem Experiment drei Gruppen während eines längeren Zeitraums aufschreiben lassen, wofür sie dankbar sind, was schlecht läuft oder welche Ereignisse sie beeinflusst haben. Diejenigen, die ein Dankbarkeitsbuch geführt hatten, waren optimistischer und gingen seltener zum Arzt als die anderen Gruppen.
  • Wenn wir dankbar sind, schlafen wir besser. Britische Forschende befragten Menschen zu ihrem Schlafverhalten und stellten fest, dass diejenigen, die mit dankbaren und positiven Gedanken ins Bett gingen, einen längeren und qualitativ höherwertigen Schlaf hatten.
  • Dankbarkeit hinterlässt Spuren im Gehirn: Kalifornische Forschende haben in einem neurobiologischen Experiment untersucht, was in unseren Köpfen passiert, wenn wir dankbar sind. MRT-Scans zeigen, dass dabei besonders die Hirnregionen aktiv sind, die für Stressabbau und Beziehungsaufbau verantwortlich sind.