Es war 2017 die erste deutsche Netflix-Original-Serie und gleich ein Mega-Erfolg: "Dark" handelt von der fiktiven deutschen Kleinstadt Winden, in deren Wald es ein Zeitsprung-Portal gibt. Das Problem: Wer durch geht, kann selbst nicht bestimmen, wo er landet. Jetzt geht es weiter mit Staffel 2.

2019, 1986 und 1953 – das waren die Zeitleisten der ersten Staffel der Netflix-Produktion "Dark": Ein Kind verschwindet im fiktiven Ort Winden, das ganze Dorf sucht. Doch wie sucht man richtig, wenn man weder weiß wo, noch wann? Eine Mystery-Thriller Serie hatten Baran Bo Odar und Jantje Friese da geschaffen, höchst komplex, mit vielen Handlungssträngen, Zeitleisten und gleich vier Kleinstadtfamilien im Zentrum des Geschehens.

Es bleibt kompliziert

Jetzt, für Staffel 2, geht die Schere noch weiter auf: Zu den schon vorhanden Zeitleisten kommt ein postapokalyptisches 2020 und die Vergangenheit 1921 hinzu. Es wird, so viel sei verraten, also nicht weniger kompliziert.

Anna Wollner hat sich mit Schauspielern der zweiten Staffel getroffen. Wir "hörgucken" vorab gemeinsam in die ersten Folgen rein und versuchen, ein bisschen Licht ins verworrene "Dark" zu bringen. Ab dem 21. Juni gibt es dann die kompletten acht Folgen à 60 Minuten für Abonnenten des Streaming-Dienstes.

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Neu im Kino in dieser Woche: "Tolkien", ein Biopic-Spielfilm über den gleichnamigen, weltberühmten Fantasy-Autor J.R.R. Tolkien ("Der Hobbit", "Der Herr der Ringe"). Der Film erstreckt sich von der Kindheit über die Jugend (Schule, Studium in Oxford) bis zu Tolkiens Einsatz im Ersten Weltkrieg. Und er zeigt nicht nur, wer der Mann war, sondern auch, wie er all die Figuren und Welten in seiner eigenen Welt entdeckt hat.

Außenministerin verliebt sich in Redenschreiber

Dazu: "Long Shot", eine sehr witzig aufgezogene Komödie über eine karrieristische US-Außenministerin (Charlize Theron), die sich in einen chaotischen Journalisten und Redenschreiber (Seth Rogen) verliebt. Deren Affäre muss natürlich geheim bleiben, was sie nicht bleibt und was in ein grotesk lustiges Chaos führt. Tolle Chemie zwischen den ungleichen Charakteren, lobt Tom Westerholt. Dazu gutes Gag-Timing. Kurz: Popcorn-Kino, aber eben extrem gutes.