Jeder kennt ihn - den Moment, in dem man sich für total wichtig hält, den Moment, in dem man meint, man könnte die Welt verändern. Wenn es wieder soweit ist, haben wir das perfekte Buch für euch: "Feuersalamander" von Jan Peter Bremer.

Er sitzt schon eine Weile dort, der Fremde, vor einem Café in einer kleinen Stadt. Er hat nichts bei sich, außer einem Jackett, einem Stift und einem Stapel Postkarten. Er wirkt müde und gleichzeitig aufgekratzt; er zappelt mit den Armen und mit den Beinen. Das könnte am Kaffee liegen. Er trinkt nämlich unglaublich viel Kaffee. Soviel, dass sich der Kellner irgendwann nicht mehr wundert. Ein Handzeichen genügt, und er bringt dem Mann eine weitere Tasse.

"Das Buch ist so dünn, und so kurz, dass man versucht ist, auf eine Fortsetzung zu hoffen."
Lydia Herms über "Feuersalamander"

Könnte der Kellner in den Kopf des unbekannten Besuchers sehen, wüsste er, dass dieser mindestens ein großes Problem hat. Aber wahrscheinlich würde er weitaus mehr Probleme finden, einen unüberschaubaren Berg aus vielen Problemen, dem andere wahrscheinlich mit Wodka, einer eiskalten Dusche und viel Schlaf begegnen würden. Nicht so dieser Mann.

Hinaus in die Freiheit

Weggelaufen ist er, mitten in der Nacht. Auf leisen Sohlen hat er sich aus dem Ehebett gestohlen und am Kinderzimmer vorbei geschlichen. Ohne auch nur eine winzige, erklärende Notiz zu hinterlassen, ging er hinaus in die Freiheit, hinaus in ein Leben, von dem er seit Jahren träumt.

"Feuersalamander" von Jan Peter Bremer ist das perfekte Buch für den Moment, wenn ihr glaubt, ihr könntet die Welt verändern.