Was machen wir am Internationalen Tag des Cocktails? Dreimal dürft ihr raten: unseren eigenen. Lange haben wir gewartet, jetzt endlich ist er da: Der offizielle Grünstreifen-Cocktail. Barmixer Felix Engels hat ihn uns live im Studio zubereitet. Prost! 

Felix Engels ist Mitinhaber der Cocktail-Bar Suderman in Köln. Der von ihm kreierte "Grünstreifen" orientiert sich am klassische Gin Smash. Unsere Moderatorin erinnert er auch ein bisschen an einen Caipi.

Das Rezept

Für ein ein Glas braucht ihr:

  • 50ml London Dry Gin
  • 25ml hausgemachter Grapefruit-Sirup (Grapefruitsaft 1:1 mit Zucker aufkochen)
  • 20ml frische Zitrone
  • eine Handvoll frische Minzblätter

Wenn ihr alles zusammen habt:

  • ordentlich shaken mit Eiswürfeln
  • doppelt abseihen mit zwei Sieben (mit Barsieb & Küchensieb)
  • auf Eis im Tumbler servieren

Wenn sich Felix neue Getränke ausdenkt, orientiert er sich daran, was gerade saisonal reif und auf dem Markt zu bekommen ist, hat er uns erzählt. Außerdem ist ihm Abwechslung wichtig.

"Jede Spirituose soll mal zu Wort kommen."
Felix Engels, Mitinhaber der Cocktail-Bar Suderman in Köln

Dazu kommen dann verschiedene Aromen, die zum Anlass passen. Hier könne man entweder auf die eigene Erfahrung zurückgreifen oder einfach was Neues ausprobieren, sagt Felix. Jetzt im Mai passe Rhabarber zum Beispiel ganz gut und Blüten und Kräuter wie Estragon. Die Saison oder Jahreszeit spüre man auch an der Wahl der Kunden:

"Respekt vor der katholischen Stadt Köln! Während der Fastenzeit sind bei uns viele alkoholfreie Cocktails über den Tresen gegangen."
Felix Engels, Mitinhaber der Cocktail-Bar Suderman in Köln

So ein bisschen verraten die Cocktails auch was über die oder den Trinker(in), erzählt der Experte. So nach dem Motto: Sag mir, was du trinkst und ich sage dir, was für ein Typ du bist.

Welcher Typ trinkt welchen Cocktail?

Bei einem beruflich erfolgreichen Mann mittleren Alters mit Familie und Kindern tippe er etwa auf einen Negroni oder einen Fernet Branca auf Eis, sagt Felix. Das sei ein Drink, den jetzt nicht unbedingt jeder um ihn herum auch bestelle und auf den der Kunde (un)bewusst dann vielleicht sogar ein bisschen stolz sei.