• Abonnieren
  • Spotify
  • iTunes
  • Google

Während der Isolation in der Corona-Pandemie haben sich viele Menschen Tiere gekauft. Die Anschaffungskosten für Tiere sind dadurch enorm gestiegen. Hunde kosten beispielsweise doppelt so viel wie noch vor einigen Jahren.

Seit Beginn der Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen haben viele Deutsche ihre Liebe zu Tieren entdeckt. Hunde, Katzen und Kaninchen sind deswegen noch beliebter als zuvor. Die Folge daraus ist zum einen, dass Tiere vergriffen sind. Interessierte müssen sich gedulden, bis sie beispielsweise einen Hund erhalten. Zum anderen sind Tiere auch sehr viel teurer als noch vor einigen Jahren.

Der Preis für Hunde hat sich teilweise verdoppelt, genauso der von Katzen. Hunde kosten mitunter 2000 Euro, eine britische Kurzhaarkatze 1300 Euro.

"Für einen Hund musst du mindestens 2000 Euro hinlegen. Und das sind die günstigsten Hunde. Ähnlich sieht es bei Katzen aus. Etwa 1300 Euro kostet eine britische Kurzhaarkatze."
Ilka Knigge, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin

Das geht aber noch teurer.

So wurde eine tibetanische Mastiff-Dogge für umgerechnet mindestens 1,3 Millionen Euro verkauft. Für Junge der Savannah-Katze, eine Kreuzung aus der afrikanischen Wildkatzenart Serval und einer Hauskatze, werden bis zu 17.000 Euro erzielt.

Zuchtkuh kostet eine Millionen Euro

Auch Kühe können teuer sein. Die kanadische Holstein-Kuh "Missy" wurde 2015 für eine Millionen Euro verkauft.

Ein ehemaliger Berater der Trump-Regierung hat 1,7 Millionen Euro für einen Angus-Bullen bezahlt. In die Hitliste der teuersten Tiere hat es auch ein Lamm geschafft. Für umgerechnet mehr als 400.000 Euro hat ein Zusammenschluss von Landwirten ein Lamm gekauft.

"Bei einen Angus-Rind kann man zum Beispiel das Sperma für Zucht teuer verkaufen. Bei Zucht-Schafen geht es um die Gene der Tiere", sagt Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Ilka Knigge.

Auch Wettbewerbe sind ein Anreiz für den Kauf eines teuren Zuchttiers. Kuh Missy war eine Schönheits-Queen.