Mark Zuckerberg ließ die Bombe platzen: Facebook trennt sich von Medieninhalten - jedenfalls ein Stück weit. Im News-Feed stehen künftig Freunde ganz vorn. Ist dies das Ende einer unglücklichen Beziehung? Oder für den Journalismus am Ende sogar besser? Eine Analyse.

Mark Zuckerberg hat für 2018 einen Vorsatz gefasst: Er will Facebook reparieren - wieder zu dem machen, was es einmal war. Vorigen Freitag (12.1.)  wurde er konkreter: Künftig sollen Nutzer weniger Inhalte von Medien, Unternehmen oder Marken zu sehen bekommen, dafür mehr Inhalte von Freunden. Zuckerberg sagt: Am Ende mache das die Nutzer glücklicher. Facebook solle kein Ort mehr für passiven Medienkonsum sein.

Vor allem in der Medienbranche gibt es ein Aufruhr: Facebook ist zu einer der wichtigsten Vertriebswege für digitale Inhalte geworden. Wir haben darum Social-Media-Redakteure aus ganz Deutschland gefragt, wie sie mit der Änderung umgehen. 

Zu Gast ist außerdem Johannes Klingebiel von der Süddeutschen Zeitung, mit dem wir über diese Entwicklung sprechen. Und Digital-Stratege Igor Schwarzmann (Third Wave Berlin). Er warnt davor, dass Medien sich jetzt als Opfer darstellen.

"Es gibt bereits jetzt eine Menge Texte und Tweets von Journalisten, die diese Entwicklung entweder als extrem gut oder äußerst schlecht für Medien einordnen. Überraschende Aussagen, wenn noch nicht einmal klar ist, wie sich die Änderungen wirklich auswirken werden."

Die Sendung gibt es natürlich auch als Podcast. Abonniert "Was mit Medien" via iTunes oder RSS-Feed. Auch nach der Sendung könnt ihr mit uns direkt und mit unseren Moderatoren Daniel Fiene und Herrn Pähler über Twitter kommunizieren. Ein Protokoll der Sendung gibt es auch per Newsletter.