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Die Netflix-Serie "How To Sell Drugs Online (Fast)" war ein Erfolg. Die Doku "Shiny Flakes" erzählt nun die echte Geschichte des Online-Drogen-Handels von Maximilian S. Wir sprechen mit der Regisseurin Eva Müller.

Über ein Jahr hat die Polizei Maximilian S. oberserviert, bevor die Einsatzkräfte die Wohnung seiner Mutter und sein Kinderzimmer 2015 gestürmt haben. Der damals 19-Jährige hatte über seine Website "Shiny Flakes" knapp eine Tonne Drogen verkauft, weitere mehr als 300 Kilogramm lagen bei dem Polizeieinsatz neben ihm in seinem Zimmer.

So wie "How To Sell Drugs Online (Fast)" nur in echt

Aufgeflogen war er durch nicht ausreichend frankierte Päckchen, in denen er die unterschiedlichsten Drogen an seine Online-Kunden geschickt hatte. Der Handel, den er alleine abgewickelt hatte, war ihm über den Kopf gewachsen. Gut vier Millionen Euro Umsatz soll er zwischen 2013 und 2015 mit "Shiny Flakes" gemacht haben. Darauf folgten eine Haft- und Geldstrafe.

Dokumentarfilmerin Eva Müller und ihr Team erzählen die Geschichte des jugendlichen Drogenhändlers zusammen mit Maximilian persönlich, auf der auch die Serie "How To Sell Drugs Online (Fast)" basiert. Ab dem 3. August ist die Doku auf der Streaming-Plattform Netflix zu sehen.

"Deshalb liebe ich das so, weil die Realität keiner Plausibilität verpflichtet ist. Das heißt, genau so absurd, wie das alles aussieht, ist es auch."
Regisseurin Eva Müller über Maximilian und dessen wahre, belegbare Drogengeschichte

Packend gedreht, setzt es die Story aus der Vogel-Perspektive szenisch ins Bild. Aus seinem originalgetreu nachgebauten Zimmer erzählt Maximilian seine Geschichte selbst, die durch Ausschnitte mit dem damals ermittelnden Staatsanwalt, seinem Verteidiger und auch dem psychologischen Gutachter ergänzt wird.

In "Eine Stunde Film" spricht Tom Westerholt mit Regisseurin Eva Müller über diese einzigartige Kinderzimmer-Drogen-Story und auch dem Protagonisten selbst.

Neustart im DC Extended Universe

Neu im Kino ist diese Woche der jüngste DCEU-Blockbuster "The Suicide Squad". Der Film ist eine Art Neuauflage von "Suicide Squad" aus 2016, nachdem einige Darsteller wie Will Smith, Cara Delevigne oder Jared Leto ausgestiegen waren. Wieder mit dabei sind unter anderen Margot Robbie, Viola Davis und Joel Kinnaman. Neu hinzugekommen sind zum Beispiel John Cena als Peacemaker und Sylvester Stallone als Stimme von Hai-Mann King Shark. Anna Wollner und Tom Westerholt haben sich den Blockbuster gemeinsam angesehen und streiten über das Ergebnis.

Tom-Schilling-Festspiele

Außerdem startet der Berlinale-Film "Fabian oder der Gang vor die Hunde" in den Kinos von Regisseur Dominik Graf und mit Tom Schilling in der Hauptrolle. Es ist ein Drei-Stunden-Epos, nachdem weder der Hintern wehtut, noch das Bedürfnis entsteht, auf die Uhr zu schauen. Wer danach noch mehr von Tom Schilling sehen möchte, kann ihm jetzt auch auf Sky zuschauen: Dort läuft parallel die Mini-Serie "Ich und die anderen" von David Schalko. Auch auf der diesjährigen Berlinale vorgestellt, spielt Tom Schilling hier zusammen mit Katharina Schüttler und Lars Eidinger.