Drogen quasi aus dem Kinderzimmer verkaufen – und das erfolgreich. Die neue Netflix-Serie "How To Sell Drugs Online (Fast)" basiert auf einer wahren Geschichte.

Maximilian aus Leipzig hatte vor einigen Jahren eine etwas zweifelhafte, aber dennoch höchst erfolgreiche Geschäftsidee: Quasi aus seinem Kinderzimmer heraus verkaufte er unter dem Pseudonym "Shiny Flakes" Drogen über das Internet. Im Darknet hatten Kunden aus der ganzen Welt zumeist Ecstasy bei ihm bestellt. Im Jahr 2014 flog der Handel dann auf – ausgerechnet wegen unzureichend frankierter Umschläge. Jetzt nimmt diese absurd-tragikomische Geschichte Seriengestalt auf Netflix an.

Unter dem Titel "How to sell drugs online (fast)" läuft diese Geschichte auf Netflix, allerdings mit frei erfundenen, neuen Figuren. Hier ist es jetzt der Gymnasiast Moritz (Maximilian Mundt), der den Online-Handel mit seinem besten Kumpel Lenny (Danilo Kamperidis) aufzieht – und zwar um seine große Liebe Lisa (Lena Klenke) zurück zu gewinnen.

Zwei Nerds auf dem Weg zu Drogen-Baronen – geschrieben unter anderem vom erst 24-jährigen Stefan Titze (BildUndTonFabrik | Neo Magazin Royal). Skurril und komplett auf die "Generation Z" und ihre Online-Sehgewohnheiten abgestimmt, funktioniert der junge Style der Serie fantastisch. Wir sprechen mit Autor Titze und den Darstellern Lena Klenke und Damian Hardung über das Projekt.

Außerdem neu im Kino...

Unter anderem kommt das Elton-John-Biopic "Rocket Man" in die Kinos, der düstere Party-Psycho-Thriller "Ma" und das höchst überflüssige Monster-Massaker "Godzilla 2". Auch hier werfen wir ein Ohr hinein, was lohnt sich und was nicht.

In Saarbrücken startet diese Woche Donnerstag (Christi Himmelfahrt) "filmreif – das Bundesfestival junger Film". Wir sprechen kurz vor Startschuss noch einmal mit den jungen Machern dieses wichtigen und schon in zweiter Auflage richtig großen Kurzfilmfestivals Fabian Roschy und Jörn Michaely.