Rick Kavanian ist eine absolute Naturgewalt, wenn es darum geht, allein mit seiner Stimme zig unterschiedliche Persönlichkeiten anzunehmen. Ab Freitag macht er das wieder in "Hotel Transsylvanien 4" als Drakula, in dieser Ausgabe Eine Stunde Film ist er unser Gast. Außerdem sprechen wir mit den zwei neuen Regisseuren des alten "Scream"-Franchises über Teil 5 und schauen uns Kristen Stewart als Lady Di in "Spencer" an.

Dimitri, Hofmarschall, Jens Kasirske, Schrotti, Pavel Pipovic, die gesamte "Wilde 13" aus Jim Knopf und natürlich Drakula: Rick Kavanian ist ein Verwandlungskünstler. Mit Maske und Kostüm, wenn er selbst spielt, oder eben auch nur mit der Stimme, wenn er synchronisiert.

Ab kommendem Freitag (14.1.2022) macht er das wieder im Animationsfilm "Hotel Transsilvanien 4" auf Prime Video, und wir haben ihn dazu getroffen. Ein sehr verlachtes Gespräch über die Kraft der Stimme und mit vielen, wechselnden Persönlichkeiten am Eine-Stunde-Film-Mikrofon.

Kristen Stewart als Lady Di in "Spencer"

Es soll – der Legende nach – Weihnachten 1991 gewesen sein, als Prinzessin Diana von Wales beschloss, ihrem traurigen Leben als ungeliebter Vogel im goldenen Königshaus-Käfig ein Ende zu setzen, es folgte schließlich die Trennung von Charles.

Über genau dieses Weihnachtsfest hat Regisseur Pablo Larrain einen Film gedreht. "Spencer", der diese Woche in die Kinos kommt – besetzt mit Kristen Stewart als Lady Di. Wir schauen rein und hören auch, was Kristen Stewart über die Rolle und Parallelen zu ihrem eigenen Leben denkt.

Scream 5 kommt raus - 26 Jahre nach dem ersten Teil

Auch neu im Kino ist der fünfte Teil des Horror-Franchises "Scream". Zehn Jahre nach Teil Vier, 26 Jahre nach Teil Eins, wieder im Kern mit dem Original-Cast (Neve Campbell, Courtney Cox, David Arquette), aber zum ersten mal ohne Horror-Meister Wes Craven auf dem Regie-Stuhl.

Stattdessen sind mit dabei zwei Neu-Screamer: Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillet. Wir schauen auch hier gemeinsam rein, gucken, ob der Film gruselig oder zum Gruseln ist. Anna hat für uns mit den beiden Regisseuren gesprochen.

An anderer Stelle haben wir bei Deutschlandfunk Nova auch schon besprochen, was uns besonders gruselt. Medienwissenschaftler Florian Mundhenke glaubt, dass es immer noch dieselben Mechanismen sind, wie vor 30 oder 40 Jahren.

Florian Mundhenke, Medienwissenschaftler im Gespräch mit Deutschlandfunk-Nova-Moderator Paulus Müller
"Das Spektrum der Gruselfilme hat sich im Vergleich zu den 1980er Jahren kaum verändert. Es gibt immer noch die klassischen Elemente wie 'Schreckmomente' – dass auf einmal jemand im Spiegel erscheint – oder der sich langsam entwickelnde Grusel durch Effekte wie Nebel, oder eben die Splatterfilme mit viel Blut."

City of Lies mit Jonny Depp

Am 9. März 1997 wurde der Rapper Notorious B.I.G. in Los Angeles erschossen, nur ein halbes Jahr nach dem Mord an Tupac Shakur. Bis heute hält sich der Verdacht, dass die Morde miteinander in Verbindung stehen und vor allem: dass das Los Angeles Police Department irgendwie involviert war.

Aufgeklärt wurden beide Morde bis heute nicht, und viele Beweismittel und Indizien sind nach wie vor unter Verschluss. Ein weiterer Film, der sich mit dem Thema auseinandersetzt, ist "City of Lies" auf Prime Video, mit Johnny Depp als ermittelndem FBI Mann Russell Poole und Forest Whitaker als recherchierendem Reporter Jack Jackson. Ein packender True-Crime-Thriller über Korruption, Manipulation und Rassismus in der amerikanischen Polizei, vom einfachen Department bis hoch ins FBI.

  • Eine Stunde Film
  • Moderator:  Tom Westerholt
  • Gesprächspartner:  Rick Kavanian, Synchronsprecher und Schauspieler