Der mexikanische Drogenboss Joaquín Guzmán alias "El Chapo" ist Anfang der Woche durch einen unterirdischen Tunnel aus einem Hochsicherheitsgefängnis ausgebrochen. Experten gehen davon aus, dass er innerhalb kürzester Zeit die Führung seines Sinaloa-Kartells wieder vollständig übernommen hat. Das Wirtschaftsmagazin Forbes setzte "El Chapo" 2009 mit einem geschätzten Vermögen von einer Milliarde Dollar noch vor Frankreichs Präsident Sarkozy auf Platz 41 der einflussreichsten Menschen der Welt. In dieser Redaktionskonferenz fragen wir uns, wie der Kokain-Handel läuft und warum das Sinaloa-Kartell mehr Umsatz macht als so mancher Großkonzern.

Eine Redaktionskonferenz mit Sven "El Preger".