Fliegende Drohnen stürzen auf Autos, werden als Spanner-Gerät missbraucht, verletzen Menschen. Geraten Drohnen außer Kontrolle oder in die falschen Hände, kann es ziemlich chaotisch werden.

Die unbemannten Flugobjekte werden in Deutschland günstiger und beliebter: Mehr als 100 Euro muss man nicht mehr ausgeben. Und sie richten auch zunehmend Schaden an. Denn die meisten Hobby-Piloten haben keine Ahnung von dem, was sie da eigentlich tun. Und Drohnen sind alles andere als ein Spielzeug.

"Einmal habe ich die Drohne in mich selber reingeflogen - und habe mich komplett von oben bis unten aufgeschnitten."
Stefan Menne, Drohnen-Pilot und Fotograf

Stefan Menne benutzt Drohnen als Profi: Er nimmt mit ihnen Filme und Fotos fürs Fernsehen und für die Werbung auf. Für seinen Job hat er eine spezielle Drohnen-Pilotenausbildung in England absolviert. Wenn er beobachtet, wie ein Laie eine Drohne durch den Park steuert, macht ihn das nervös.

"Man darf den Respekt vor diesen Geräten, auch wenn sie so leicht und so süß aussehen, nie verlieren. Kommt ein Finger in Propeller, ist der halt erst mal ziemlich kaputt."
Stefan Menne, Drohnen-Pilot und Fotograf

Ein paar Regeln gibt es, an die sich Drohnenpiloten unbedingt halten müssen. Verboten ist:

  • Fliegen in der Nähe von Flughäfen
  • Fliegen über Menschenansammlungen, militärischen Objekten, Krankenhäusern und Katastrophengebieten, Kraftwerken, Justizvollzugsanstalten
  • Fliegen ohne direkten Sichtkontakt zum Fluggerät

In Deutschland darf jeder eine Droge starten und steuern, wenn sie unter fünf Kilo wiegt und der Pilot sie nicht höher als 30 Meter fliegen lässt. Es gibt noch keinen Führerschein, niemand kontrolliert, ob jemand alle Vorschriften kennt. In England und Australien ist das bereits anders.

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