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Till, Student und ausgebildeter Schiffsmechaniker, findet 2016 den perfekten Job für die Semesterferien: Er macht in einer Hamburger Werft ein altes Schiff für einen gemeinnützigen Verein wieder seetauglich. Ein Verein, von dem Till damals noch nie gehört hat: Sea-Watch.

Als das Schiff repariert ist, wird Till gefragt, ob er es mit dem Team zusammen nach Malta fahren könnte, von wo es auf Missionen gehen soll. Till sagt zu.

"Ich habe gemerkt, wie viel Spaß mir eigentlich mein Job gemacht hat. Es freut mich, was ich kann."
Till, der als Schiffsmechaniker bei Sea-Watch arbeitet

Till mag die Crew und genießt es sehr, wieder auf dem Meer zu sein. An einem weinseligen Abend hält er das sogar in Form einer Tätowierung fest.

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Till lässt sich von einer Sea-Watch-Kollegin eine Tätowierung stechen.

Dann wird Till gefragt, ob er sich vorstellen könnte, auch Missionen auf dem Mittelmeer zu fahren. Er sagt ja. Niemand im Team ahnt zu diesem Zeitpunkt, was auf sie zukommen wird. Denn als im Sommer 2016 die Balkanroute gesperrt wird, werden Tausende Menschen versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen.

Die ganze Geschichte hört ihr hier oder im Podcast.

**Teile des in diesem Beitrag verwendeten Audiomaterials wurden uns freundlicherweise von sea-watch.org zur Verfügung gestellt.**

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