Rocket League ist eine Art Autoball-Game. Die Spieler schießen Tore, aber nicht mit Füßen, sondern mit Rennautos. Klingt bekloppt? Ist es auch. Und es macht verdammt viel Spaß.

Das Ganze funktioniert so: Du fährst ein Rennauto mit Raketenantrieb und musst gemeinsam mit deinem Team einen riesigen Gummiball in das gegnerische Tor schießen. Das Spiel dauert fünf Minuten. Gewinner ist das Team mit den meisten Treffern.

Rocket League macht eine Profiliga auf

Vor allem aber ist das Spiel total übertrieben und deshalb schön schräg. Der Ball ist überdimensional groß und die Autos machen lustige Sachen: Du kannst sie in die Luft springen lassen oder eben einen Raketenantrieb einschalten, um an den Ball zu kommen. Das Spiel wird schnell total chaotisch. Das ist gut für alle, die (noch) nicht so begnadete E-Gamer sind. Denn mit etwas Glück kann sich jeder Spieler oder jede Spielerin einfach durchwurschteln, Tore machen und gewinnen.

Rocket League ist darum sowohl für Anfänger interessant als auch für die Profiliga Championship Series, die bald startet. Bis zum 25. März könnt ihr euch als Team anmelden und gegen richtige E-Sportler antreten. Zunächst gibt es eine Qualifikationsrunde. Die Saison selbst dauert drei Monate. Am Ende winkt ein Preisgeld von 75.000 Dollar.

"Man hat nie das Gefühl, als hätte man die Lage komplett unter Kontrolle. Weil das allen Mitspielern so geht, passiert irgendwas in diesem Spiel, was unterhaltsam ist."

Aber wir wollen jetzt keine falschen Hoffnungen wecken. Wenn du jetzt erst bei Rocket League einsteigst, könnte es schwierig werden, die Kohle zu erspielen. Es braucht etwas Spielerfahrung und eine Team-Strategie, um die echten Profis zu schlagen. Die könnten an Rocket League immer mehr Interesse finden. Denn wenn das Spiel weiterhin so gut läuft und Zuschauer zieht, kommen mehr Sponsoren und die Preisgelder werden steigen - und zwar in den Millionen-Bereich.

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