Ihren neuen Kinofilm "Hello Again - Ein Tag für immer" konnten Edin Hasanovic und Alicia von Rittberg letztes Jahr noch Corona-frei fertig drehen - jetzt kommt er in die Kinos. Doch seitdem ist nichts mehr, wie es war, und die beiden stellen sich auf krasse Veränderungen in der Branche ein.

In der inzwischen üblichen Corona-Distanz interviewt Moderator Tom Westerholt Alicia von Rittberg und Edin Hasanovich. Wie hat sich ihre Arbeit unter Corona-Bedingungen verändert? Ist das schon zur "neuen Normalität" geworden?

Edin hat bereits einschlägige Erfahrungen gesammelt, als er in der ersten Hochphase der Pandemie völlig allein und ohne Publikum den "Deutschen Filmpreis 2020" moderierte.

"Hello Again - Ein Tag für immer" - ein Film voller Zitate

Bei den Dreharbeiten zu "Hello Again - Ein Tag für immer" war das noch anders: Ein Film voller Körperkontakt. Das wirkt heute fast schon befremdlich. Alicia spielt im Film Zazie, die zur Hochzeit ihres ehemals besten Freundes ihren aktuell besten Kumpel und WG-Mitbewohner Anton (Edin Hasanovic) mitbringt. Ihr Plan: Sie will ihren früheren Schwarm vor dessen zukünftiger Frau (Emilia Schüle) warnen.

Alles geht schief, Zazie fällt abends todmüde und sturzbetrunken ins Bett und wacht am nächsten Morgen auf: dem Tag der Hochzeit. Schon wieder. Und ab dann wieder und wieder.

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Ein Film, der erkennbar eine Mischung aus "Und täglich grüßt das Murmeltier" und "Die Hochzeit meines besten Freundes" ist. Die deutsche Mash-Up-Adaption ist gelungen, denn das Drehbuch ist gut, die Schauspieler machen Spaß, Tempo und Timing stimmen.

"Jean Seberg" mit Kristen Stewart

Anna Wollner hat sich "Jean Seberg" mit Kristen Stewart angeguckt. Jean Seberg (1938-1979) ist bekannt als die 60er Jahre Ikone und Black-Power-Unterstützerin. Anna hat nicht nur den Film für uns gecheckt, sondern auch per Zoom mit Kristen Stewart drüber gesprochen.

Hillary Swank in "Away"

Als neue Serie in dieser Woche schauen wir auch auf "Away", in der Hillary Swank die US-Commanderin des ersten, bemannten Flugs zum Mars spielt. Fiktiv natürlich, aber mit der interessanten, zentralen Frage: Was passiert mit fünf Menschen (außer ihr eine Chinesin, ein Russe, ein Inder und ein Brite), wenn sie sich für eine auf drei Jahre angelegte Mission in die gemeinsame Isolation eines Raumschiffs begeben?

Fünf Menschen auf engstem Raum, 20 Millionen Meilen von ihrem zu Hause und ihren Familien entfernt, "gefangen" in einer Rakete, umgeben von der Unendlichkeit des Alls? Herausgekommen ist eine Sci-Fi-Psycho-Drama-Serie.