Früher waren zwei Dinge: mehr Lametta und weniger Sommer-Blockbuster. Da war dann halt Sommerloch im Kino. Dann aber wurde der "Sommerblockbuster" erfunden und die Monate Mai bis September der 2010er Jahre mit eben diesen regelrecht überflutet. 2017 floppten zahlreiche Großproduktionen im Sommer und "Eine Stunde Film" fragt: Woran liegt es?

Filme wie "Alien: Covenant", "King Arthur", "Die Mumie" oder "Valerian", Superheldenfilme wie "Wonder Woman" und "Spider Man Homecoming", selbst eigentlich sichere Franchise-Banken wie "Fluch der Karibik" und "Transformers": 2017 scheint kein Sommer-Blockbuster-Konzept an den Kinokassen hundertprozentig aufzugehen - trotz des eher mauen Wetters. Anna Wollner und Tom Westerholt fragen sich: "Woran liegt es?" Und begeben sich auf Ursachenforschung.

1997 schrieben drei Männer deutsche Fernseh-Comedy-Geschichte: Michael "Bully" Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian. Zusammen erfanden sie die Bully-Parade, die bis 2002 insgesamt 90 extrem erfolgreiche Folgen hervorgebracht hat. Plus zwei noch erfolgreichere Kino-Spielfilme: "Der Schuh des Manitou" und "(T)Raumschiff Surprise". Diese Woche, 20 Jahre nach Start der Serie, kommen die drei zurück ins Kino, mit "Bullyparade - Der Film". Mal gucken, ob das heute immer noch lustig ist.

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Erst "Daredevil", dann "Jessica Jones", "Luke Cage" und schließlich "Iron Fist": Vier Marvel-Superhelden haben in den vergangenen Jahren das Licht der Serien-Welt erblickt, allesamt beim Streaming-Dienst Netflix. Von vornherein war geplant: Erst kriegen alle ihren Soloauftritt, dann tun sie sich serienmäßig zusammen als "The Defenders". Diese Woche ist es soweit und "Eine Stunde Film" begutachtet das neue Superhelden-Mashup.