Der Film "Jugend ohne Gott" basiert auf einer Romanvorlage aus dem Jahr 1937. Wir sprechen mit den beiden Protagonisten Jannis Niewöhner und Emilia Schüle über die Aktualität des Stoffs.

Als der Roman "Jugend ohne Gott" 1937 veröffentlicht wurde, war er auch damals schon eine Gesellschaftskritik, eine Kritik an mangelnder Moral und Ethik und an einem zunehmenden Rassismus. Der Kinofilm "Jugend ohne Gott" überträgt die Geschichte ins Jahr 2017, in eine Welt, die der aus "Die Tribute von Panem" sehr ähnelt. 

Parallelwelt als Spiegel der Gesellschaft

Zwei der Hauptdarsteller, Jannis Niewöhner und Emilia Schüle, erzählen über die Handlung: Die Elite-Abschlussklasse einer Eliteschule fährt in ein Elite-Camp, in dem die Teilnehmer um nur wenige freie Plätze an einer Elite-Uni gegeneinander kämpfen. 

In dieser Parallelwelt von "Jugend ohne Gott" spiegelt sich unsere Gesellschaft - nur eben überhöht. Die Reichsten und Mächtigsten leben mondän im Zentrum einer großen, deutschen Stadt, je mehr die Bezirke vom Zentrum entfernt sind, wird es immer ärmer und erbärmlicher.

74. Internationale Filmfestspiele in Venedig

Anna Wollner ist derweil Richtung Venedig aufgebrochen, die 74. Internationalen Filmfestepiele beginnen am 30. August. Anna gibt uns einen Ausblick auf das, was dieses Jahr auf dem renommierten Festival passieren wird. 

Neu im Kino sind "Magical Mystery", eine neue, deutsche Komödie von "Stromberg"-Regisseur Arne Feldhusen mit Charly Hübner und Detlev Buck in den Hauptrollen, und die Action Komödie "Killer's Bodyguard" mit Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson. 

Und es gibt eine neue Folge unserer Reportage "Zu Besuch im Animationsstudio": Wir besuchen in Hannover Ambient Entertainment, das größte deutsche Animationsfilmstudio. Deren neuester Film "Happy Family" läuft gerade in den Kinos. In dieser Folge geht es darum, wie aus 2D 3D wird.