Zum sechsten und letzten Mal kämpft Milla Jovovich als Alice in "Resident Evil" gegen Zombies. Weniger im Rampenlicht, aber mindestens genauso wichtig: Der Ernst-Lubitsch-Preis, den Markus Tschiedert organisiert. Last but not least: Ein Überraschungsgast.

Milla Jovovich und Paul W. S. Anderson: Hauptdarstellerin und Autor / Regisseur, aber auch Ehefrau und Ehemann. Gemeinsam sind die beiden verantwortlich für knapp eine Milliarde Dollar Kino-Umsatz mit dem erfolgreichsten Videospiel-Verfilmungs-Franchise aller Zeiten, "Resident Evil". Ab dem 26. Januar kommt ihr sechster und letzter, gemeinsamer Film der Reihe in die Kinos. Nach 15 Jahren Alice-kämpft-gegen-Zombies-und-die-Umbrella-Corporation ist dann Schluss. Über diese, ganz besonderen 15 Jahre Mühe sprechen wir mit Milla Jovovich.

Ebenfalls viel Mühe ist es, wenn man Jahr für Jahr einen Filmpreis verleiht, für dessen Anerkennung man deutlich mehr kämpfen muss als für die immer gleichen Oscars, Globes, BAFTAs oder Lolas. Der Ernst-Lubitsch-Preis wird seit knapp 60 Jahren jeden Januar für herausragende, komödiantische Leistungen in einem deutschsprachigen Film verliehen - dieses Jahr am 29. Januar an Peter Simonischek. Der Club der Filmjournalisten Berlin steht dahinter, wir sprechen mit dem Vorstandsvorsitzenden Markus Tschiedert.

"Mein Blind Date mit dem Leben"

Neu im Kino ist auch "Mein Blind Date mit dem Leben", ein Film nach einer wahren Geschichte. Der junge Saliah Kawahatte (Kostja Ullmann) will sich nicht einfach mit seinem Schicksal abfinden, wegen einer Erbkrankheit in absehbarer Zeit fast vollständig zu erblinden. Er schafft sein Abitur an einem ganz normalen Gymnasium und bewirbt sich dann im 5-Sterne-Hotel Bayerischer Hof auf seinen Traumjob als Hotelfachmann - ohne zu erzählen, dass er fast nichts mehr sehen kann. Der Schwindel klappt: (Fast) niemand merkt etwas. Unser Gast ist eine der Schauspielerinnen, die mit dem Film so ihre Mühe hatte.