Zwei Menschen mästen sich gegenseitig und finden das sexuell erregend. Schauen wir uns diesen Randgruppen-Sex Feeding doch mal aus der Nähe an. In Eine Stunde Liebe. Jeden Freitag ab 20 Uhr.

Füttern ist eigentlich eine harmlose und ursprüngliche Sache. Gefüttert wurden wir alle Mal: als Babys von unseren Eltern. Und betrachtet man das Küssen mal evolutionsbiologisch, dann ist das auch nur eine Weiterentwicklung vom Füttern. Vögelmütter zerkauen schon seit jeher ihre Beute mundgerecht für ihre Vogelbabys und schnäbeln sie ihnen zu. Füttern ist uns allen nicht fremd. Aber die meisten von uns finden es als Erwachsene nicht mehr "normal", gefüttert zu werden. Und schon gar nicht finden sie es erregend.

Extreme Gedanken übers Füttern

Feeder tun das. Rubens-Feeder nennt sich ein IT-Experte unter Pseudonym im Netz. Er betreibt dort seine eigene Extrem-Feeding-Seite. Dort tauscht er Gedanken über seine Leidenschaft mit Gleichgesinnten aus. Und er versucht so potentielle Feeder-Partnerinnen zu finden.

"Fett ist so was traumhaft schönes, es ist weich, macht eine Frau weiblicher, vergrössert Brüste, macht Hintern breiter, Bäuche grösser und traumhaft hängend und schwabbelt so wunderbar."

Warum ihn gegenseitiges Mästen sexuell erregt, wieso er einen Fett-Fetisch hat und warum er Feeding normal findet, erzählt er heute Abend. Ob Feeding in der Sexualwissenschaft auch als "normal" gilt, dazu äußert sich eine Sexualtherapeutin.